Kokosprodukte-geballte Power aus kleiner Nuß


Die Kokosnuss zählt zu den Steinfrüchten. Von der harten Schale beschützt, liegt in ihrem Inneren das weiße Kokosfleisch. Dieses enthält neben viel Wasser, Fett, Eiweiß und Ballaststoffen u.a. die wertvollen Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, das Spurenelement Selen, Vitamin C und geringe Mengen an B-Vitaminen.

Magnesium wirkt u.a. entzündungshemmend, reguliert den Stoffwechsel und den Tonus der Herz- und Muskelzellen.

Selen wirkt  positiv auf das Immunsystem, sowie unterstützend bei Rheuma und Arthritis und sorgt für eine schöne Haut und schöne Haare.

Das Kokoswasser ist basisch und wirkt somit regulierend auf den Säure-Basen-Haushalt. Dadurch hat es positive Auswirkungen bei säurebedingten Beschwerden wie bspw. Sodbrennen.

Es wirkt harntreibend und entwässernd, spendet aber gleichzeitig Feuchtigkeit und Elektrolyte, so dass es auch nach dem Sport ein empfehlenswerter Durstlöscher ist.

Kokosmehl enthält 20 % Protein, eignet sich also gut für eine vegetarische Ernährung, und 40% Ballaststoffe, die für eine gesunde Darmflora sorgen.

Aber die wohl heilsamste Wirkung des Kokosöls entsteht durch die enthaltenen wertvollen mittelkettigen Fettsäuren, auch MTCs genannt.

Diese haben zum einen den Vorteil, dass sie vom Körper nicht in Speicherfett umgewandelt werden,

sondern sofort in die Leber transportiert und dort zur Energiegewinnung benutzt werden.

Kokosöl hat weniger Kalorien als anderer Fette und man braucht grundsätzlich zum braten weniger als von anderen Fettquellen.

Außerdem wird bei der Verdauung der Stoffwechsel sogar noch angeregt.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Bratölen, die bei hohen Temperaturen schnell instabil werden, oxidieren und zur Bildung von freien Radikalen beitragen, behält das Koksöl auch beim braten und backen seine Stabilität ohne zu oxidieren. Daher sollte es generell immer zum backen oder braten verwendet werden.

Zum anderen wirkt die enthaltene Laurinsäure antiviral, antibakteriell und pilztötend, weshalb das Kokosöl bspw. bei Hauterkrankungen (Hautpilze, Schuppenflechte, Insektenstiche u.a.) eine gute Alternative zu chemischen Varianten darstellt. Aber auch gegen andere Krankheiten viralen oder bakteriellen Ursprungs (Nebenhöhlenentzündungen, Grippe, Herpes etc.) kann es seine Heilwirkung im Körper entfallten.

Die außerdem enthaltene mittelkettige Caprylsäure, sowie die langkettigen Fettsäuren Linol- und Ölsäure schützen uns vor Arteriosklerose.

Kokosöl enthält zudem noch Vitamin E, ein sehr starkes Antioxidans, welches unsere Zellen schützt und somit auch eine antikanzerogen Wirkung hat.

Ferner enthält das Kokosöl Phytosterine. Diese sogenannten sekundären Pflanzenstoffe hemmen das Wachstum von Tumorzellen im Dickdarm und sorgen zudem für einen niedrigen Cholesterinspiegel.

Im Gegensatz zu gehärteten Fetten wie z.B. Margarine  enthält natives Kokosöl keine schädlichen Transfettsäuren, die u.a. als Verursacher für vielerlei Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Darmerkrankungen gelten.

 

 

 

 

Rezept-Idee

 

Hirsefrikadellen für 4 Personen:

Zutaten:

150 g Hirse

300 ml Gemüsebrühe

1/2 TL Salz

1 kleine Zwiebel gewürfelt

frischer Petersilie

100g Mehl (glutenfrei)

2 EL frisch geriebener Parmesan3 Eier

Salz, Cayennepfeffer, Curry, Kurkuma nach Belieben

2 EL Kokosöl

Zubereitung:

 

 

 

Die Hirse mehrmals heiß abspülen, mit der Brühe aufkochen und 10 Minuten bei schwacher Hitze kochen lassen.

Dann von der Kochstelle nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel würfeln und die Petersilie waschen und hacken.

Beide Zutaten zur Hirse geben. Mehl, Parmesan, Eier und Gewürze hinzugeben und gut vermengen.

In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und mit zwei Löffeln Frikadellen formen und in die Pfanne setzten.

Die Frikadellen pro Seite ca. 5 Minuten knusprig braten.

Dazu passt ein bunter  Salat oder auch einfach ein Gurkensalat.

Ich habe direkt die doppelte Menge zubereitet (3 Eier reichen hier auch , dafür etwas mehr Mehl nehmen)  und den Rest im Kühlschrank aufbewahrt. Dort halten sich die Frikadellen ca. 3-4 Tage und können immer wieder zum Salat oder als Burger (Brot/Brötchen getoastet, Salatblatt und Gurkenscheibe, evtl. Sprossen,  etwas Tomatenmark mit Senf verrühren und auf die Frikadelle und das Brötchen geben) gegessen werden. 

 

Guten Appetit!

 

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