Warum Du übersäuert bist und wie eine Basenkur deinen Stoffwechsel anheizt

Sieht dein Tag so aus?

Du quälst dich morgens aus dem Bett und bist eigentlich schon müde...und eigentlich hast du immer keine Zeit...auch nicht für gesund kochen oder Sport...du trinkst viel Kaffee, Früchtetee und dazu andere koffeinhaltige Getränke, Säfte oder Schorlen...weil es schnell geht, isst du oft belegte Brote oder Brötchen mit Wurst und Käse, Joghurts, Fertiggerichte, Pizza, Pasta etc. aber nur wenig Salate oder Gemüse...Vollkornprodukte und Sachen wie Quinoa, Hirse oder Buchweizen sind eher nicht so dein Ding...dafür naschst du gern und immer wieder...trotzdem merkst Du, dass Du dich irgendwie nicht immer so gut und würdest gerne deine Problemzonen loswerden und leistungsfähiger werden... Aber Diäten haben nichts gebracht und Du hältst nicht lange durch....

Wenn Du dich hier erkennst, dann wird es vielleicht Zeit für Dich mit einer kleinen Basen-Kur zu beginnen, durch die Du nicht nur bis zu 4 Kilo Gewicht in der Woche verlieren kannst, sondern sie erleichtert Dir den Einstieg zu einer generellen Ernährungsumstellung, nimmt dir Heißhungergefühle und Du fühlst dich fit und gesund!

  


Diese Symptome sprechen für eine Übersäuerung

  • du bist müde, schlapp, lustlos und schlecht gelaunt
  • deine Haut ist blass, faltig und du hast dunkle Rändern unter den Augen
  • du bist immer wieder erkältet
  • du hast Haarausfall, brüchige Fingernägel, Cellulite, oder plötzliche Hautprobleme
  • du hast immer wieder leichte oder auch stärkere Kopfschmerzen
  • du hast Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Völlegefühl, Durchfall
  • du nimmst einfach nicht ab, obwohl du doch weniger isst
  • du hast plötzlich Wassereinlagerungen
  • du hast plötzlich auftretende Gelenkprobleme, die nicht weggehen oder immer wiederkommen
  • du hast plötzlich Bluthochdruck

 

Der Säure- Basen-Haushalt

Unsere Körper versucht stets ein Säure - Basengleichgewicht zu halten, damit unser Organismus bestmöglich funktionieren kann. Viele Körperbereich sind basisch (Blut, Zwischenzellflüssigkeit, Dünndarm etc.), andere wiederum sauer (z.B. Magen).

Kommt es zur Übersäuerung, also werden basische Bereiche plötzlich sauer, so kann es zu vielfältigen Symptomen und langfristig zu chronischen Erkrankungen kommen.

 

Messen kann man das z.B. im Urin über den sogenannten pH-Wert (Teststreifen bekommt man in der Apotheke). Über einen Zeitraum von 3-4 Tagen wird zu verschiedenen Zeitpunkten der pH- Wert des Urins gemessen. Darüber ergibt sich ein Tagesprofil, aus dem eine Übersäuerung ersichtlich sein kann. Allerdings ist der Urin immer nur eine Momentaufnahme und abhängig von den konsumierten Nahrungsmittel. Man misst also die gerade gelösten Säuren. Auch wenn hier das Ergebnis normal scheint, kann das Gewebe trotzdem übersäuert sein.

Wie kommen die Säuren aber in unseren Körper ?

In unserem Körper entstehen durch die Stoffwechselvorgänge selbst natürlicherweise Säuren.

 

Alles was wir essen oder trinken wird in unserem Körper entweder sauer oder basisch verstoffwechselt.

Leider überwiegen in unserem Alltag meist die "sauren" Lebensmittel wie:

  • Fleisch, Wurst, Milch- und Milchprodukte
  • Brot, Brötchen, Nudeln
  • Zucker, Süßigkeiten
  • koffeinhaltige Limonaden, etc.
  • Fruchtsäfte
  • Kaffee
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Medikamente

Aber auch Stress, übertriebener Sport, Medikamente, Körperpflegeprodukte, Umweltgifte etc. produzieren Säure in unserem Körper.

 

Die basischen Lebensmittel dagegen kommen viel zu wenig bis gar nicht vor:

  • Obst, Gemüse, Salat, Kräuter, Sprossen, Saaten, Mandeln 

Die Folgen einer chronischen Übersäuerung:

Solange unser Körper genügend Basen über die Nahrung bekommen würde und alle Entgiftungsorgane bestens funktionieren würden, wäre  alles in Ordnung.

Doch leider sieht es meist anders aus: Fast Food, Fertigprodukte,  Lebensmittelzusatzstoffe, Stress, Medikamente, Bewegungsarmut produzieren eine ganze Säureflut und führen zu Mineralstoffmangel.

Die im Übermaß anfallenden Säuren kann der Körper aber nicht einfach so wieder ausscheiden, denn dann würde er Schaden nehmen.

Also muss unser Organismus die Säuren erst einmal neutralisieren und zwar mit Hilfe der wichtigen basischen Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium, die er, wenn nicht ausreichend vorhanden (mit der Nahrung aufgenommen) notfalls auch aus den körpereigenen Depots wie Knochen, Zähne, Haarboden oder Haut holt, mit der Folge, dass sich bald die ersten Symptome wie brüchige Fingernägel, Haarausfall, Karies, Krampfadern, Cellulite, rheumatische Erkrankungen, Bandscheibenvorfälle, Osteoporose  etc. zeigen...

Gleichzeitig lagert unser Körper die jetzt neutralisierten Säuren, die er wegen Überlastung nicht mehr direkt ausscheiden kann, ab (Schlacken).

Dafür baut er zum Schutz der Organe möglichst viele Fettzellen auf, die als Speicher dienen.

D.h. einen Übersäuerung verhindert somit nicht nur eine Gewichtsabnahme, gleichzeitig bilden sich auch noch unschöne Fettdepots an Bauch, Hüften etc.

Bei einer Low-Carb-Diät bspw. passiert Folgendes: der Körper baut zur Energiegewinnung die Fettzellen in sogenannte Ketonkörper um, da er ja keine Kohlenhydrate mehr bekommt. Soweit der positive Effekt. Allerdings produzieren diese Ketokörper wiederum Säure im Körper, so dass eine weiter Gewichtsabnahme kaum möglich ist ohne vorher die Säuren auszuleiten.   

Zudem liefert das saure Milieu jetzt einen idealen Nährboden für Bakterien, Viren und Pilze, wodurch unser Darmsystem und das Immunsystem stark belastet wird und es immer wieder zu Infekten kommt.

Wird der pH-Wert des Blutes sauer, wird das Blut zäh und es fließt langsamer, weshalb der Körper den Druck erhöhen muss, um eine ordnungsgemäße Blutversorgung zu gewährleisten. Der so entstandene Bluthochdruck aber bringt gleichzeitig die Gefahr von Herz- Kreislauf-Erkrankungen mit sich.

Oft kommt es auch zu Ablagerungen der Schlacken in Gelenken (Gicht, Arthrose), in Nieren, Blase oder Galle (Steine).

3 Punkte Plan zur Wiederherstellung des  Säure-Basen-Gleichgewicht:

  1. Ausleitung der eingelagerten Säuren und Schlacken mit Hilfe eines Basenfasten-Ernährungsplanes
  2. Entsäuerung der Zellen mit Hilfe von Basencitraten
  3. Auffüllung der basischen Mineralstoffdepots des Körper
  4. Unterstützende Maßnahmen (Basenbäder, Basenstrümpfe, Bewegung, Bürstenmassage, Sauna, etc.)

Hab ich dein Interesse geweckt, dann sprich mich an und starte dein Basenfasten-Programm.

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